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Bilaterale Beziehungen Schweiz - Tadschikistan

Die Schweiz anerkannte Tadschikistan 1991 nach der Auflösung der Sowjetunion. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern haben sich auf Grund der innenpolitischen Situation in Tadschikistan bislang wenig entwickelt. Als wichtiges Geberland verfügt die Schweiz jedoch über einen ausgezeichneten Ruf in der ehemaligen Sowjetrepublik.

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) hat ihre "Antenne" in der Hauptstadt Duschanbe auf Grund des wachsenden Engagements in ein Koordinationsbüro umgewandelt. Daran beteiligt ist auch das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco). Seit 2001 nimmt das Büro auch konsularische Aufgaben wahr. Die Schweiz unterstützt ausserdem ein Programm zur Förderung des Dialogs zwischen weltlichen, neokommunistischen Parteien auf der einen und islamistischen Parteien auf der anderen Seite.

Tadschikistan gehört seit 1993 zur Stimmrechtsgruppe der Schweiz in den Bretton-Woods-Institutionen. Der Handelsaustausch zwischen der Schweiz und Tadschikistan ist sehr bescheiden, obschon Schweizer Unternehmer im Baumwollsektor sehr präsent sind.