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Schweizer Engagement bei den Vereinten Nationen
Seit ihrem Beitritt im September 2002 hat sich die Schweiz als aktives Mitglied der Vereinten Nationen (UNO) etabliert, das sachorientiert und konstruktiv an Lösungen mitarbeitet. Der Bundesrat zieht eine positive Bilanz über unser Engagement in den ersten 5 Jahren der Mitgliedschaft.
Besondere Glaubwürdigkeit geniesst die Schweiz in der Völkergemeinschaft weil sie keine Machtpolitik betreibt und keine versteckten Ziele verfolgt.
Da sich die grossen Herausforderungen unserer Zeit nicht im Alleingang lösen lassen, liegt es auch im Interesse der Schweiz, sich für die Stärkung der UNO einzusetzen. So nimmt sie aktiv an der Debatte über die UNO-Reformen teil und hat wiederholt mit Ideen und pragmatischen Vorschlägen zu Lösungen beigetragen. Ein Beispiel ist die Schaffung des UNO-Menschenrechtsrats, an dessen Ursprung eine Idee der Schweiz steht.
Auch bei anderen Aufgaben geht die Schweiz dort den Weg über die UNO, wo ein international koordiniertes Vorgehen sinnvoller und effizienter ist als Einzelprojekte. Dies gilt für die Friedens- und Sicherheitspolitik, für die Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe sowie für Themen der Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Der UNO-Rahmen ist auch wichtig, um das Völkerrecht international durchzusetzen und weiterzuentwickeln.
Die Anerkennung des Schweizer Engagements zeigt sich nicht zuletzt darin, dass Schweizerinnen und Schweizer in der UNO wichtige Posten besetzen, als UNO-Mitarbeitende oder unabhängige Experten.
