Weitere Informationen
Sie befinden sich hier:

Die Ereignisse von 2011 haben gezeigt, dass die Entschlossenheit der Bevölkerung politische Veränderungen bewirken kann. Die von Mitgliedern der israelischen und palästinensischen Zivilgesellschaft lancierte Genfer Initiative bleibt ein Vorschlag für ein konkretes und realistisches Friedensabkommen im Nahen Osten.
Acht Jahre nach der Lancierung der Genfer Initiative am 1. Dezember 2003 kann Micheline Calmy-Rey, Bundespräsidentin und Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), auf eine neue Generation zählen, um die Friedensbemühungen im Nahen Osten voranzubringen: die Initiative de Genève 2.0.
Die vom EDA organisierte öffentliche Konferenz zur Genfer Initiative 2.0 fand am 22. November 2011 an der Universität Genf statt. Sie befasste sich rückblickend mit den Ergebnissen der Genfer Initiative seit ihrer Lancierung 2003 und unterstrich das Potenzial dieses Vorschlags vor dem Hintergrund der politischen Umwälzungen im Nahen und Mittleren Osten Anfang 2011.
Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der israelischen und palästinensischen Zivilgesellschaft nahmen an dieser Konferenz teil. Unter den Rednern waren auch der französische Philosoph Bernard-Henry Lévy und der Berater des ägyptischen Aussenministers Hossam Zaki.
Begrüssung
Jean-Dominique Vassalli, Rektor der Universität Genf
Die Genfer Initiative in Kürze
Eine kurze Einführung (Film)
Genfer Initiative 2.0
Micheline Calmy-Rey, Bundespräsidentin
Rede (fr)
Die Sicht einer jungen Palästinenserin
Tami Rafidi
Ein alter Konflikt in einem neuen Umfeld – der arabische Frühling und seine Auswirkungen auf Israelis und Palästinenser
Bernard-Henri Lévy, französicher Philosoph, Schriftsteller und Journalist
Die Sicht einer jungen Israelin
Vicki Idzinski
Die arabische Friedensinitiative und die Genfer Initiative – gemeinsam für eine Lösung
Hossam Zaki, Sonderberater für den Nahen Osten des ägyptischen Aussenministers
Die Genfer Initiative unterwegs
Ein kurzer Rückblick (Präsentation)
Verstärkte Unterstützung der Zivilgesellschaft für eine Zweistaatenlösung
Qaddoura Fares, ehemaliger palästinensischer Minister und Vorsitzender des Palestinian Prisoners‘ Club
Yitzhak Vaknin, stv. Präsident der Knesset und Vorsitzender des Ethikausschusses
Diskussionsrunde: Auf dem Weg zu einer Zweistaatenlösung - Was kann die Zivilgesellschaft beitragen?
Yasser Abed Rabbo, Generalsekretär des Exekutivausschusses der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und Vorsitzender der palästinensischen Friedenskoalition
Yossi Beilin, ehemaliger Knesset-Abgeordneter und Justizminister, ehemaliger Vorsitzender der Meretz-Partei
Qaddoura Fares
Bernard-Henri Lévy
Yitzhak Vaknin
Hossam Zaki
Fragerunde mit dem Publikum
Moderation: Jean-Philippe Rapp
![Initiative de Genève 2.0 - Öffentliche Konferenz [© KEYSTONE]](/eda/de/home/topics/peasec/peac/confre/genini/gen2_0.-RelatedPar-0009-Image.RelatedParimage.0.1.gif)

